Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren

Aus dem Archiv

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noah wird bei jedem Ritt von seiner Mutter begleitet. Schon nach 10 bis 15 Minuten verringert sich die Verkrampfung seiner Beine spürbar. Das Pferd macht einen Reiter aus ihm.

 

 

Annelore (Name geändert) sitzt vor ihrer Mutter im Galopp auf der Stute "Roja". Das Mädchen ist schwerstmehrfachbehindert mit sehr wenig Muskeltonus. Sie kann nicht stehen und gehen. Seit sie vor mehr als 2 Jahren begann zu reiten, hat sie sitzen gelernt und ist mit großer Freude dabei. Andere Therapien lehnt sie kategorisch ab. So wie "Roja" trabt oder galoppiert, richtet sich das nun 7-jährige Kind auf. Ein so schwer behindertes Kind im Galopp, dies ist schon einmalig.

 

 

 

 

 

 

 

Beim Voltigieren haben alle ihren Spaß, Mut und Geschicklichkeit werden geschult.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die neue Rampe hilft unseren Reitern mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Das Auf- und Absteigen wird, wie hier für eine Reiterin mit Muskelathrophie, deutlich erleichtert. Nur die Pferde müssen sich noch an die Stahltreppe gewöhnen.

 

 

 

 

Lavina wird als gehörlose Spastikerin in eine Kinderreitgruppe integriert und verbringt jeden Mittwochnachmittag mit Freundinnen auf dem Reitplatz. Spezielle "durchrutschsichere" Steigbügel und eine Stange zwischen den Zügeln sind ihre kompensatorischen Hilfsmittel.